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VOR ORT OPTIMIEREN - Hinter den Kulissen: die Abteilung Business Development (BDM)

Der Erfolg eines weltweit agierenden Unternehmens ist abhängig von einer dynamischen Vertriebsstruktur, die sich im wirtschaftlichen Wandel schnell anpassen kann. 360° hat hinter die Kulissen geschaut - mit Joachim Zaulig, Leiter der Abteilung "Business Development", Experte für Auslandsvertrieb und langjähriger Mitarbeiter bei elumatec.

Herr Zaulig, was ist eigentlich die Aufgabe Ihrer Abteilung BDM im Unternehmen?

Wir betreuen im Wesentlichen die weltweit positionierten Tochterunternehmen der elumatec AG. Außerdem arbeiten wir daran, neue Märkte für die Zukunft auf- und auszubauen. Anhand der wirtschaftlichen Daten aus den einzelnen Tochterunternehmen sowie auf Basis umfangreicher Gespräche mit den dortigen Mitarbeitern stellen wir fest, inwieweit eine Tochterfirma für zukünftige Aufgaben gerüstet ist, ob und welche weitere Unterstützung diese benötigt oder wo sich insgesamt neue Märkte auftun. Mit diesem Hintergrund ist es dann unsere Aufgabe, einen entsprechenden Maßnahmenkatalog zu erstellen, mit dem Vorstand zu klären und anschließend vor Ort alle Punkte selbstständig umzusetzen.

"Märkte auf- und ausbauen."

Das sind viele Aufgaben, wie stellt sich Ihre Abteilung dafür auf?

Ich mache nichts, die anderen alles Übrige (lacht). Nein, wir sind natürlich in Arbeitsbereiche aufgeteilt. Bülent Köksal, Anja Schopp und ich analysieren bei den Tochterunternehmen vor Ort, ob und wie optimiert wird - weltweit und häufig über längere Zeiträume. Die Maßnahmen setzen wir bei den Unternehmen auch selbstständig um. Im Hause der elumatec erfasst Jasmina Baier die Daten, wertet sie aus und übernimmt Tätigkeiten wie die Reiseplanung. Last but not least müssen unsere Umsetzungen bei den Tochterunternehmen begleitet und kontrolliert werden. Das übernimmt bei uns Sandra Kienzle.

Welche Tochterunternehmen der AG betreut Ihre Abteilung momentan?

Anja Schopp betreut und leitet mit meiner Unterstützung unser Tochterunternehmen in Australien. Sie initiiert dort Maßnahmen zur Restrukturierung. Zudem ist sie für Südamerika zuständig, die wirtschaftlichen Umstände dort erscheinen allerdings kurzfristig nicht so vielversprechend. Bülent Köksal ist seit etwa einem Jahr für die Türkei verantwortlich, er übernahm dort auch die Rolle des Geschäftsführers. An die Türkei sind noch der Iran und Aserbaidschan angeschlossen. Ich selbst war in den vergangenen Jahren in Indien und Südafrika tätig. Die dort durchgeführten Maßnahmen gelten jetzt als abgeschlossen, ich wende mich daher neuen Ufern zu.

"Wir helfen, Kosten zu sparen."

Geben Sie uns bitte ein praktisches Beispiel aus Ihrem Tätigkeitsfeld.

Viele Strukturen in und um unsere Tochtergesellschaften sind historisch gewachsen. Teilweise pflegen sie etwa Partnerschaften zu verschiedenen Dienstleistern, die über längere Zeit nicht hinterfragt wurden. Wir analysieren die Kosten und deren Entwicklung, gleichen diese mit den Marktpreisen ab und können die Tochterunternehmen somit häufig dabei unterstützen, Kosten zu sparen.

Inwieweit sind Sie für das Ergebnis der betreuten Tochterunternehmen verantwortlich?

Wir greifen erst ein, wenn Restrukturierungen bei Tochterunternehmen anstehen, vor Ort optimiert werden muss oder Märkte komplett neu aufgebaut werden sollen. Es muss also immer etwas Neues gestaltet werden. Somit genießen wir schon etwas mehr Freiheiten als üblich. Dennoch sind wir in einem Land für alle Tätigkeiten und deren Auswirkungen verantwortlich, da wir die Projekte in hohem Maße selbstbestimmt leiten. Dies umfasst Personal, betriebliche Ausstattungen, Struktur, Vertrieb und Service, Administratives etc. Eigentlich entspricht der Job dem eines Übergangs-Unternehmers oder Gründers eines kleinen Betriebes, bis dieser entsprechend den Erwartungen in sich selbst funktioniert.

Wie sehen Sie Ihr Arbeitsfeld in der Zukunft?

Wie Sie tagtäglich den Nachrichten entnehmen können, sind wir heute weltweit vielen instabilen wirtschaftspolitischen Gegebenheiten ausgesetzt. Diese Einflüsse übertragen sich natürlich auf alle dort ansässigen Betriebe. Mehr als je zuvor ist damit eine ständige Anpassung der Firmen in den jeweiligen Regionen eine der Hauptaufgaben weltweit. Und dies zumeist in immer kürzeren Zeitabständen. Daher werden viele exportorientierte Unternehmen unseren Aufgabenbereich zukünftig sicherlich noch stärker in ihrem Betrieb verankern.

(v. l. n. r.) Bülent Köksal, Anja Schopp, Sandra Kienzle, Joachim Zaulig, Jasmina Baier.

(v. l. n. r.) Bülent Köksal, Anja Schopp, Sandra Kienzle, Joachim Zaulig, Jasmina Baier. Bildrechte: Pro-solutions-GmbH


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